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Pflanzenmagie: Die Hasel 
Kräuterhexens KräuterwissenHildegart von Bingen äußerte sich in einen ihrer Schriften recht Abfällig über die Hasel : ? Der Haselbaum ist ein Sinnbild der Wollust, zu Heilzwecken taugt er kaum, es sei denn als Mittel gegen männliche Impotenz.? Und so falsch lag sie mit dieser Feststellung auch nicht ;o). Seid jeher ist die Hasel ein Sinnbild der Fruchtbarkeit und der Lust. Im Volksmund heißt es: ?Viele Haselnüsse, viele uneheliche Kinder? und der bekannte Ausspruch: ? In die Haseln gehen? ist nichts anderes als ein symbolischer Hinweis auf ein lustvolles Stelldichein und es gibt noch viele weitere Bespiele für diese Art der Volkserotik. Noch heute gibt es in alpinen Gegenden den Brauch zur Neujahrszeit Mädchen und Frauen mit einer Haselrute ein paar kräftige Hiebe zu verpassen um ihnen Fruchtbarkeit zubringen. So wenig die Hasel wohl als physisches Heilmittel taugen mag, in Mitteleuropa gehört sie zu den wichtigsten Zauberpflanzen. Als Heckenstrauch gehört sie zu den wichtigsten Mittlern zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt. Noch heute wird der klassische Zauberstab aus ihrem Holz gefertigt und heutige Rutengänger schwören immer noch auf Wünschelruten aus Hasel. Mit der Hilfe des Haselgeistes lassen sich verborgene Schätze finden. Nach altem Brauch werden Ruten und Stäbe nicht einfach so vom Strauch geschnitten, sondern regelrecht vom zukünftigen ?Benutzer? in ihre neue Aufgabe hinein geboren. Um den Geist der Hasel nicht zu verärgern, sollte zum Scheiden eines Stabes oder einer Rute kein Messer aus Metall benutzt werden, sondern eine Klinge aus Feuerstein. Mit einem Haselzweig läßt sich Regen und Gewitter machen, aber auch Unwetter besänftigen, was vielleicht einen Hinweis auf mitteleuropäische schamanische Techniken geben könnte. Zu ihren weiteren magischen Fähigkeiten soll das Bannen von Schlangen zählen. Wird ein Kreis mit einem Haselzweig um einen Schlange gezogen , soll diese den Kreis nicht mehr verlassen können. Jedoch wird der Geist der Hasel von vielen als sehr schlangig empfunden und es heißt in einigen Sagen, daß unter ganz besonderen Haselsträuchern die Schlangenkönigen wohnt. In den hiesigen Schlangenmärchen wird sie als weiße Schlange mit einem goldenen Krönlein beschrieben. Der Volksmund beschreibt sie auch als Halbwesen, mit dem Unterkörper einer Schlange und dem Oberkörper eines Säuglings, welches unterm Haselstrauch sitzt und ununterbrochen weint. Dies kann als weiterer Hinweis der Hasel als Mittlerin zwischen den Welten gesehen werden. Die germanischen Stämme benutzen Haselstecken um damit den Thingplatz zu kennzeichnen oder als eine Art ?Antenne? auf die Gräber ihrer Verstorbenen zu stecken. Der Geist der Hasel ist sehr geschwätzig und wenn Ihr das nächste mal einen Ritt auf der Heck wagt, dann probiert es doch mal mit einem Haselstrauch, denn dieser weiß noch viel Vergessenes zu erzählen... :o)
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Pflanzenmagie: Die Mistel 
Kräuterhexens KräuterwissenDie Mistel ist wohl die berühmteste und auch ungewöhnlichste Zauberpflanze, die sich in Europa finden läßt. Der Volksmund hält viele Namen für den immergrünen Baumschmarotzer bereit: Albrute, Donarbesen, Hexennest, Drudenbusch und viele andere. So groß wie die Vielzahl der Namen ist, ist auch die Zahl der Mythen und Geschichten die sich um sie ranken. Auch werden ihr große Zauber- und Heilkräfte nachgesagt. Den gälischen Druiden galt sie als besonders heilig und durfte nur unter bestimmten rituellen Handlungen und zu festgelegten Zeiten geerntet werden. Niemals durfte die Mistel von Menschenhand berührt werden und/oder auf den „unreinen“ Erdboden fallen. Der Römer Plinius beschrieb solch eine Mistelzeremonie wie folgt: Ein weiß gewandeter Druide bestieg einen mit Mistel behängten Baum, um dann mit einer goldenen Sichel die zauberkräftige Pflanze zu schneiden. Währenddessen weitere Druiden ein weißes Stück Stoff strafften um damit die Mistel aufzufangen. Für den richtigen Zeitpunkt der Ernte wurde der 6. Tag nach Neumond bestimmt, da zu dieser Zeit der Mond weder jung, noch seine Lebensmitte erreicht hatte. Die Zeiten um die Sommer- und Wintersonnenwende gelten ebenfalls als gute Daten für die Mistelernte. So wie der keltischen Priester die Mistel verehrten, so wurde sie von den germanischen Stämmen gemieden. In der Edda heißt es: „Ich sah dem Baldur, dem blühendem Gotte, Odins Sohn, Unheil drohen. Gewachsen war hoch über den Wiesen der zarte, zierliche Zweig der Mistel. Von der Mistel kam häßlicher Harm, da Hödur schoß." Aufgrund eines Traumes Baldurs, der ihm einen frühen Tod verhieß, zog Frigga durch die Lande, um jedem Wesen den Eid schwören zulassen, Baldur niemals ein Leid zuzufügen. Nur die Mistel übersah sie, da sie sie für zu jung und unbedarft hielt, um ihren Sohn Schaden zu zufügen. Durch eines List Lokis und dessen Umgarnungskünste wurde die junge unbedarfte Mistel zur Schuldvollen. So wurde sie zu einem Begleiter in die Unterwelt und vor lauter Scham zog sie sich in dichte Blattwerk der Bäume zurück und zeigt sich erst, wenn der Winter kommt. Doch nicht nur in der nordischen Mythologie wird die Mistel zum „Schlüssel“ der Unterwelt gemacht. Auch die griechische Mythologie sieht in der Pflanze, die hier als „goldene Zauberrute“ benannt ist den Schlüssen zu den Pforten die in das Reich des Hardes führen. Als immergrüne Pflanze ist sie nicht nur Sinnbild der Unterwelt, sondern auch des immer wiederkehrenden Lebens und der Fruchtbarkeit. Ein bis heute erhalten gebliebener Brauch ist es, sich das „Immergrün“ zur Julzeit in die Häuser zu hohlen und unter der Decke oder im Türrahmen aufzuhängen. Auch gab man Frauen gegen die Unfruchtbarkeit einen Aufguß aus Mistelkraut, oder man fütterte weibliches Vieh mit ihr, damit sie gesungen Jungen zur Welt bringen konnten. Als besonders mächtig gilt die „Eichenmistel“, also jene Mistel die auf einer Eiche wächst. Diese ist nur sehr selten zu finden, da die Mistel weiche Hölzer, wie die Ulme z.B. und Nadelgehölz bevorzugt, um ihre zarten Wurzeln durch die Borke bohren zu können. Wer also eine Reise in die Unterwelt unternehmen möchte, ist gut beraten seine Räucherungen mit Mistel zu versetzen, oder einen Tee, einen Wein oder der gleichen zu zubereiten. Auch gehört die Mistel zu den Frauenkräutern, da sie ein bewährtes Periodemittel ist, das als Vaginalspülung gut gegen Unterleibskrämpfe und Menstruationsstörungen hilft. Um eines möchte ich hier an dieser Stelle bitten, rennt jetzt nicht wie wild durch Wald und Flur um die Mistel zu schneiden. Auch wenn sich ihr Bestand seid einigen Jahren wieder recht gut erholt hat und in manchen Gegenden die Bäume prall mit Mistelkugeln behängt sind. Die Pflanze braucht viele Jahre um zu so einer stattlichen Kugel heranzuwachsen und durch immer kleiner werdende Population der Misteldrossel, einem Vogel der hauptsächliche für die Verbreitung der Mistel verantwortlich ist, nicht mehr viele Chancen hat, sich bei einem erneuten Rückgang zu erholen. Greift bitte auf Mistelkraut aus der Apotheke oder diversen Kräuterversänden zurück!
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